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Leszek1963

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  • »Leszek1963« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 21. Februar 2011, 10:42

Zyklischer ausschalg

Hallo!
Bitte nicht steinigen.
Wie soll am besten zyklischer Ausschlag gemessen werden.
Ich bin mit den Copter X450 ein Jahr lang ohne zyklisch zu messen gut weggekommen.
Jetzt baue ich den GAUI 425 auf und hätte doch auch zyklisch gerne gemessen.
Wie macht Ihr das.
Kollektiv ist schon eingestellt. + - 11 Grad. Auch bei max und min Pitch und vollen Nick und Rollbewegungen gibt es keine Probleme. Ich hätte aber doch gerne gewußt, wie viel ich zyklisch habe. Nur um Ruhe zu haben.

Vielen Dank
Leo
:w

2

Montag, 21. Februar 2011, 10:55

Kollektiv auf 0° stellen, Rotorblätter quer zum Heli und voll Nick geben, wie üblich messen. Blätter längs und Roll geht auch. Man braucht zwar zweieinhalb Hände für das Manöver, aber es geht schon!

LG, Phil

Leszek1963

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3

Montag, 21. Februar 2011, 10:59

Danke Phil. Wird gemacht
Viele Grüße Leo

GoFast

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4

Montag, 21. Februar 2011, 18:59

Hi,

bei meinen Paddelhelis hab ich's nie gemessen. Immer den maximal mechanisch möglichen Weg eingestellt und geflogen.
Wendigkeit/Aggressivität lässt sich bekanntlich besser über Paddelgewicht/Rotorblatt/Drehzahl einstellen.
Nur bei Rigidhelis wird zyklisch wichtig, da zyklisch ein Indiz für ein passendes/unpassendes mechanisches Setup ist.
Grüße,
Fabi

5

Montag, 21. Februar 2011, 19:55

Zitat

Original von GoFast
... bei meinen Paddelhelis hab ich's nie gemessen.

Sind ja viele Messungen verzichtbar, wenn man´s einmal drauf hat. Ich messe auch immer weniger. Der Leo will aber messen!

Wieso aber maximal mögliche Zyklik? Ich mache es genau umgekehrt, mit den Paddeln und der Geometrie auf möglichst agil trimmen und dann die zyklischen Ausschläge zurücknehmen, bis mir das Flugverhalten passt. Dabei tendiere ich noch zur niedrigsten gut fliegbaren Drehzahl.

Viel Drehzahl kostet in der Regel Flugzeit, und was ich zyklisch nicht an Pitch brauche, bleibt mir kollektiv, ohne dass es mechanisch aneckt oder zum Strömungsabriss kommt.

LG, Phil

GoFast

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6

Montag, 21. Februar 2011, 20:47

Hi,

nun, vorneweg: Maximal zyklisch war natürlich nur im Zusammenhang mit vernünftig ausgelegten Köpfen. Murkshelis, die irrwitzige Wege wie 15° erlauben, hatte ich noch nicht. Und damit erklärt sich auch, warum ich keine Probleme wie Anecken oder Strömugsabrisse habe/hatte ;)

Und was nutzt die bei wenig Drehzahl der ganze kollektiv Pitch? Dein Heck bricht bei starken Lastwechseln wie engen TicTocs aus, die Reaktion kommt verzögerter, sodass man "Pitchpump" knicken kann.
Wenn du den Heli schnell beschleunigen willst, bremst dich die niedrigere Drehzahl aus. Klar, für Leute die eher dynamisch statt mit vielen Ecken fliegen, mag's nicht so tragisch sein, weshalb man im Anbetracht der Flugzeit diese "Nachteile" in Kauf nimmt.

Nachteile ist übrigens auch das Stichwort bei aggressivem Kopfsetup und niedrigen zyklischen Werten. Was bringen hohe zyklische Werte an Nachteilen, vorrausgesetzt man ist noch nicht im Strömungsabriss gefährdeten Bereich (20° Gesamtanstellwinkel)? Keine.
Was bringen sie an Vorteilen? - Höhere Wendigkeit/Agilität

Was bringen leichte und große Paddel, leichte Blätter mit viel Vorlauf an Vorteilen? Ja, auch eine höhere Wendigkeit/Agilität. Auf der Nachteilseite steht aber, dass all diese Veränderungen massiv die Präzision und Flugstabilität einschränken.

Also dreh ich doch lieber die zyklischen Ausschläg bis zum Maximum auf und reduziere die Wendigkeit (wenn sie mir zu hoch ist) durch wenig Drehzahl (=mehr Flugzeit), schwere Paddel und Blätter (=mehr Stabilität und Präzision). Klar, wenn Leute richtig eng fliegen wollen, müssen sie maximale zyklische Werte und leichte Blätter + Paddel nehmen. Dafür muss man dann eben mit den Nachteilen leben, oder sich ein Rigidheli anschaffen. Der braucht keine Paddel, der kann ein Maximum an Flugstabilität und Agilität erreichen. Daher schwören besonders extreme 3D-Piloten drauf... Weil deren Helis mit Paddeln kaum mehr auf der Stelle zu halten waren ;)
Grüße,
Fabi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GoFast« (21. Februar 2011, 20:48)


Leszek1963

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7

Montag, 21. Februar 2011, 21:18

Hi Jungs!
Ich wollte es echt nur wissen.
Ich habe auch gemessen. Es sind 6 Grad. Ich glaube es ist in Ordnung.
Morgen soll der Hurri Erstflug absolvieren. Ich hoffe es geht alles glatt.
Ich habe nach einem Jahr noch nicht die Erfahrung wie Ihr, aber wenigstens mit dem CopterX 450 habe ich die Erfahrung gemacht, daß mit mehr Drehzahl (ca. 2900-3000)
das Fliegen mehr Spaß macht als z.B. mit 2600. Wie gesagt, bei dem Copter habe ich zyklisch nicht gemessen. Ist ja auch so eine Sache. In Handbücher wird immer nur über Kollektiv geschrieben. Von zyklisch keine Spur. Ich glaube, wenn man im gesundem Bereich bleibt, ich meine Kollektiv 11 bis 12 Grad und bei max und min Pitch bei Roll und Nickbewegungen nirgendwo hackt, dann ist OK.
Mit zyklisch wollte ich es nur wissen. Es ist doch irgendwie peinlich, wenn man nach einem Jahr Fliegen immer noch nicht weiß wie es geht. Es wird immer wieder geschrieben" ich habe so und so viel Kollektiv und so und so viel zyklisch". Man kann natürlich googeln und so, aber ich wollte wissen wie Ihr das macht.
Naja besser fragen als dumm sterben. Danke Euch beiden
Viele Grüße Leo
:w

8

Dienstag, 22. Februar 2011, 00:02

Danke für Deine Erläuterungen, Fabian!

Daran sieht man, wie unterschiedlich die Ansätze sein können. Unsere 3D Kings im Club, einer davon Teamflieger bei Hirobo, sind übrigens mit Paddel unterwegs. Der andere hat das Microbeast gerade wieder ausgebaut.

In Analogie zur Werbung für scharfe Pfeferminzpastillen: "It is fast - are you?" - "Ist er zu schnell, bist Du zu langsam!"

LG, Phil