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kalle123

RCLine User

Wohnort: Mönchengladbach

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21

Sonntag, 31. Mai 2020, 18:35

Ich brauche Flite Test nicht.

Ich teste jedes Servo selbst, bevor ich das einbaue. Auch die HXT 900.

Und das brauche ich beim HXT 900 dafür ...

Gradscheibe, Zeiger und einen guten (präzisen) Servotester.



Ja, es gibt vereinzelt 'schlechte' bei den HXT Servos, aber die sortiere ich vorab aus. Und gut isses.

Aber ich lerne gerne dazu, welche EMAX nimmst du denn anstatt der HXTs? Schau mir dir gerne mal an.

cu KH

22

Sonntag, 31. Mai 2020, 18:44

Ich fand das Beispiel von FT in diesem Fall ganz anschaulich.

Den Rest schreibe ich per PN direkt an Dich oder wir machen zu Servos einen neuen Thread auf. Das passt hier nicht rein.

kalle123

RCLine User

Wohnort: Mönchengladbach

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23

Sonntag, 31. Mai 2020, 19:21


Den Rest schreibe ich per PN direkt an Dich oder wir machen zu Servos einen neuen Thread auf. Das passt hier nicht rein.


PN hab ich erhalten. Danke. Aber du hast EMAX hier als von dir empfohlene und als 'gut' empfundene Alternative in den Raum gestellt. Dann setzte das doch einfach hier ein. Interessiert andere Forenteilnehmer vielleicht auch. Und hier bei RCL stört sich kaum jemand daran, wenn man mal was abschweift. Hast du doch jetzt auch mitgekriegt ;)

Der hier ist momentan bei mir in Produktion.



Ein MILAN von Ideecon. Quer, da kommen 'gute' (gecheckte) HXT 900 rein, für Seite/Höhe Hitec HS-55 und für die Landeklappen mach ich mal einen Versuch und hab mich an die Empfehlung des Herstellers gehalten - Rovor S0009D. Die müssen was ab, wenn es mit gesetzten Klappen ins Gras geht. Da will ich keine HXT900 an der Stelle. Aber schaun mer mal :)

Gruß KH

comicflyer

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24

Sonntag, 31. Mai 2020, 19:51

Es macht wenig Sinn, hier über Hochgeschwindigkeits-Fernsteuerungen für 1000 Euro mit Gimbals mit Hallsensoren und einer Auflösung von 1000 Schritten etc. zu reden, wenn man dann am anderen Ende ein Servo einbaut, das genau das nicht am Ruder umsetzen kann.
Ich verwende schon auch Servos je nach Einsatzzweck und habe nicht nur HXT900.

Allerdings bin ich auch deutlich über 60 und kann die von Dir geschilderten 1000 Schritte
am Knüppel sowieso nicht mehr mit der Hand auflösen. Wohl dem, der das kann.

HXT900 habe ich übrigens auch schon in AC-Racern eingesetzt. Aber nur so bis 180km/h.

CU Eddy
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Wer meint, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

Hilmar

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Wohnort: NRW-48149 Münster

Beruf: Designmodellbauer / Fachredakteur Bauplanmodelle bei FlugModell

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25

Sonntag, 31. Mai 2020, 20:42

Er hat das Servo schon getauscht, siehe erster Beitrag.
Die Reihenfolge der Aussagen des Themenstarters lautete folgendermaßen. Erst:
am Anfang dachte ich, es ist das Servo, das den Nullpunkt nicht findet. Also Servo getauscht. Doch es hat nichts gebracht.
Dann:
Hab das mit dem Seitenruder probiert. Ich muss wohl ein stärkeres Servo verbauen bzw Seilanlenkung prüfen. Das Seitenruder geht nicht mehr in die Ausgangslage zurück. Bleibt ch 5 mm vorher stehen.
Hier beobachten wir möglicherweise ein beliebtes Phänomen. Man denkt, am Servo liegt's nicht, das ist doch schon getauscht. Dadurch prüft man das neu eingebaute Exemplar nicht mehr, obwohl es durchaus wieder eine Fehlerquelle sein kann.
Bei Servos sind nun einmal durchaus auch faule Kandidaten dabei, das kommt halt vor.


Dennoch bin ich gespannt darauf, ob eine eingehende Überprüfung der Anlenkungen (Züge, Ruderhörner, Scharniere) weitere Schwachstellen gezeigt hat.


Herzlichst
Hilmar.
Bauplanbibliothek online: www.lange-flugzeit.de
Flugvideos, Bautipps und mehr: Youtube-Kanal

26

Sonntag, 31. Mai 2020, 22:24

Ich fand das Beispiel von FT in diesem Fall ganz anschaulich.




Wer oder Was ist "FT"?

Heinz

27

Sonntag, 31. Mai 2020, 23:00

<OffTopic>
Ich habe das Gefühl, dass es Phänomen von diesem Forum ist. Jedenfalls habe ich es hier bemerkenswert oft erlebt, dass irgendwer einen Thread startet und sich in der Folge Null-Komma-Null dafür interessiert wie es weitergeht. Während sich die Community oder Einzelne um Klärung/Auflösung und Antworten bemühen, sich darüber sogar streiten, kümmert es den Threadstarter so gar nicht ...
Ich hoffe das ist subjektiv und mein persönliches Empfinden. Auf jeden Fall musste es mal raus, weil ich gerade glaube, dass es hier wieder mal so ist.
</OffTopic>
Das Leben ist hart, aber ungerecht.

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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28

Montag, 1. Juni 2020, 00:32

Hallo,

hier noch meinen Senf dazu:

1.
Schwerpunktslage vergessen; das kann nichts bringen und die Situation nur verschlechtern (Längsstabilität verändert sich).

2.
"Schwänzeln" ist eine in der Flugmechanik der "Großen" bekannte Erscheinung; auch bei Modellen kann es auftreten. Insbesondere in der Zeit gegen Ende und nach dem WW2, als die Flieger (noch) schneller wurden. Es passiert, wenn das Seitenleitwerk groß ist und die Geschwindigkeit hoch wird. Die *Seitenstabilität* (darunter versteht man in der Flugmechanik Gieren/Schieben/Rollen) ist eine komplizierte Geschichte, auf die ich hier nicht näher eingehen kann.

Wichtig ist: Die Seitenstabilität ist Geschwindigkeits-abhängig. Ein Seitenleitwerk, das bei geringer Geschwindigkeit (Start/Landung/Langsamflug) "passt", kann im Schnellflug zu groß sein und dynamische Gier-Instabilität ("Schwänzeln") bewirken. Das war bei den "Großen" ein Problem, weil man dann (im militärischen Bereich und mit konventionellen Waffen) nicht genau zielen konnte. Andererseits ist in anderen Flugphasen (z.B. "Slip" und/oder Landung auf engem Raum (Flugzeuträger)) aber ein großes Seitenleitwerk/Seitenruder notwendig.
Das ist die Erklärung für "gefühlsmäßig" recht kleine Seitenleitwerke bei manchen WW2-Jagdflugzegen.
Das Problem konnte durch Entwicklung spezieller "Yaw-Damper" gelöst werden. Heute, wo "elektronische Manipulation" der Flugeigenschaften weit verbreitet ist, gibt es das Problem nicht mehr.

3.
Diese Erscheinung kann auch bei Modellen auftreten (selbst erlebt). Begünstigt kann sie werden, wenn z.B. der Nachlauf von Kabinenaufbauten oder suboptimalen Tragflügel/Rumpf-Übergängen auf das Leitwerk trifft, oder wenn bei einem Servo mit schlechten Stelleigenschaften eine Resonanz von Servo- und Gierschwingung auftritt. Auch ein zu großes Trägheitsmoment um die Hochachse (Rumpf "schwer" gebaut, Tragflügelenden zu schwer) kann das Schwänzeln begünstigen.

4. Mein Rat:
a)
Das Modell auf Murks untersuchen: Beispielsweise Spiel in der Ruderanlenkung, S-Leitwerk auf Profilierung überprüfen (eckige Nasenleiste o.ä.)
b)
Wenn möglich, das Model mal nur mit "Quer und Höhe" fliegen und das S-Ruder ganz totlegen (irgendwie mechanisch blockieren). Ist das Schwänzeln dann immer noch da, hat es aerodynamische Ursachen. Abhilfe ist dann schwierig, S-Leitwerk verkleinern, oder man gewöhnt sich dran und fliegt dann halt nicht "schnell".


Ein feedback vom TS wäre wünschenswert.


Gruß,
Helmut

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (1. Juni 2020, 00:48)


Hilmar

RCLine User

Wohnort: NRW-48149 Münster

Beruf: Designmodellbauer / Fachredakteur Bauplanmodelle bei FlugModell

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29

Montag, 1. Juni 2020, 00:52

Dennoch bin ich gespannt darauf, ob eine eingehende Überprüfung der Anlenkungen (Züge, Ruderhörner, Scharniere) weitere Schwachstellen gezeigt hat.
Nur der Vollständigkeit halber:


auch die Einbauposition eines Servos sollte stimmen. Es ist sehr ungünstig, es quer zur Abgangsrichtung der Anlenkungen zu verbauen, weil es sich dann durch seitliches Neigen bewegen wird. Nur in Längsrichtung verbaut ist ein Wackeln des Servos minimiert.

Wobei man ebenfalls die Frage stellen sollte, ob das Servo überhaupt hinreichend fest eingebaut ist, damit es sich nicht insgesamt bewegen kann.

Das würde sich bei Helmut's Liste unter 4.a) einfügen.


Herzlichst
Hilmar.






P.S.
Wer oder Was ist "FT"?

Flite Test.
https://www.youtube.com/user/flitetest
Bauplanbibliothek online: www.lange-flugzeit.de
Flugvideos, Bautipps und mehr: Youtube-Kanal

30

Montag, 1. Juni 2020, 09:42


Flite Test


Danke.

Heinz